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Die Leistungen im Rahmen der Krankenversicherung
Neben den pflegerischen Leistungen der Pflegeversicherung gibt es auch unabhängig davon Krankenpflegeleistungen im Rahmen der Krankenversicherung:

Dazu gehören die Häusliche Krankenpflege nach § 37 SGB V mit den Leistungen der:

Behandlungspflege (Sicherungspflege)
Grundpflege
Hauswirtschaftlichen Versorgung

Der Anspruch auf häusliche Krankenpflege besteht nur unter der Voraussetzung einer ärztlichen Behandlung und soweit eine im Haushalt lebende Person den Kranken nicht in dem erforderlichen Umfang pflegen und versorgen kann.
Die Leistungen werden von einem Arzt verordnet und die Verordnung von Ihrem Pflegedienst zur Genehmigung bei der zuständigen Krankenkasse eingereicht.
Bis zur Entscheidung über die Genehmigung übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die vom Vertragsarzt verordneten und vom Pflegedienst erbrachten Leistungen entsprechend der vereinbarten Vergütungen, wenn die Verordnung spätestens am dritten Arbeitstag nach Ausstellung der Krankenkasse vorgelegt wird.
Nach der Genehmigung werden die Kosten der Behandlungspflege direkt vom Pflegedienst mit der Krankenkasse abgerechnet.

  • Durch die häusliche Krankenpflege soll Die ärztliche Therapie und Behandlung unterstützt, fortgesetzt und somit gesichert werden. Weswegen die Behandlungspflege auch als Sicherungspflege bezeichnet wird.
    Zur Sicherungspflege bzw. Behandlungspflege nach § 37 Abs. 2 SGB V gehören medizinische Leistungen, die der Arzt nicht selbst ausführt, z. B.:
    • Verbandswechsel, Wickel und Wundversorgung
    • bei Infektionen Versorgung des künstlichen Darmausganges
    • Injektionen
    • Messen von Blutdruck und Blutzucker
    • Diabetiker, die Insulin nicht selbst spritzen können, erhalten von Krankenpflegekräften die Injektionen zu Hause
    • Dekubitusbehandlung
    • An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen
    • Überwachung von Infusionen
    • Dauerkatheterpflege
    • Einreibungen etc.
    Zur Vermeidung, Aufschiebung oder Verkürzung von Krankenhausaufenthalten kann die Krankenkasse auch für kurze Zeit Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung durch einen Pflegedienst finanzieren. Dieses ist aber in der Regel nur für längstens 4 Wochen möglich und auch nur dann, wenn keine Pflegestufe vorliegt:
    Die Grundpflege-Tätigkeiten umfassen notwendige Hilfeleistungen, die das Leben in der eigenen Wohnung ermöglichen. Hierzu zählen unter anderem:
    • Körperpflege und -reinigung
    • Betten, Lagern
    • Ankleiden
    • Krankenbeobachtung
    • allgemeine Bewegungsübungen etc.
    Als Hauswirtschaftliche Versorgung werden auf den Patienten bezogene Tätigkeiten im hygienischen Bereich bezeichnet, welche über den Rahmen der Grundpflege hinausgehen, ebenso:
    • die Zubereitung von Mahlzeiten
    • erforderliche Einkäufe etc.

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