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Ambulante Leistungen (Pflege zu Hause) im Rahmen der Pflegeversicherung
Dies sind die Leistungen der häuslichen Pflege, die wir Ihnen anbieten und deren Kosten von der Pflegeversicherung bei Vorliegen einer Pflegestufe übernommen werden. Wir beraten Sie gerne hinsichtlich der Möglichkeit einer Einstufung in die Pflegestufe und unterstützen Sie beim Einstufungsverfahren durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK).

Mehr zu: Leistungen der Pflegedienste (Pflegesachleistungen § 36 SGB XI)
Mehr zu: Pflegegeld (§ 37 SGB XI)
Mehr zu: Kombination von Pflegedienstleistungen und Pflegegeld
(Kombinationsleistung § 38 SGB XI)
Mehr zu: Zusätzliche Betreuungsleistungen (§ 45 b SGB XI)
Mehr zu: Verhinderungspflege der Pflegeperson (§ 39 SGB XI)
Mehr zu: Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (§ 40 SGB XI)
Mehr zu: Beratungsbesuche (i. S. d. § 37 Abs. 3 SGB XI)

  • Leistungen der Pflegedienste (Pflegesachleistungen § 36 SGB XI)
    Als Pflegesachleistungen werden Leistungen der Grundpflege und der Hauswirtschaft bezeichnet, die von Pflegediensten erbracht werden.
    Es handelt sich um Hilfeleistungen im Bereich:
    • Körperpflege
    • Ernährung
    • Mobilität
    • Einkaufen
    • Kochen
    • Reinigen der Wohnung
    Die Dienste rechnen die Pflegesachleistungen - bis zur Leistungsgrenze der Pflegeversicherung - direkt mit den Pflegekassen ab. Eine Übersicht über die aktuellen Sätze der Pflegestufen finden Sie in unserer Rubrik Aktuelles. Die Leistungen werden in der Regel in Form von "Leistungskomplexen" oder "Modulen" angeboten. Das sind festgelegte Leistungspakete für eine individuell ausgewählte Reihe von Leistungen. Zum Beispiel besteht der "Leistungskomplex 2" Kleine Körperpflege aus den Inhalten An-/Auskleiden, Teilwaschen, Mundpflege und Zahnpflege sowie Kämmen. Die Kataloge und Preise werden von den Landesverbänden der Pflegekassen mit den Pflegediensten vereinbart.

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  • Pflegegeld (§ 37 SGB XI)
    Wer sich allein durch seine Angehörigen oder andere Pflegepersonen versorgen lassen kann und will, kann als Leistung das Pflegegeld beziehen. Es ist in erster Linie als Anerkennung oder Aufwandsentschädigung gedacht und nicht als Bezahlung für die Pflegeperson. Auch deshalb sind die Leistungsbeträge deutlich niedriger als bei der Pflegesachleistung. Eine Übersicht über die aktuellen Sätze der Pflegestufen finden Sie in unserer Rubrik Aktuelles.

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  • Kombination von Pflegedienstleistungen und Pflegegeld (Kombinationsleistung § 38 SGB XI)
    Pflegesachleistungen und Pflegegeld können auch kombiniert werden. Das heißt Sie nehmen nur für bestimmte, ausgewählte Leistungen einen Pflegedienst in Anspruch. Der Gesetzgeber hat in diesen Fällen eine prozentuale Verrechnung vorgesehen. Der Pflegegeldanspruch (von 100%) wird durch den Bezug von Sachleistungen prozentual reduziert. Ein Beispiel finden Sie auf unserer Seite Aktuelles.

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  • Zusätzliche Betreuungsleistungen (§ 45 b SGB XI)
    Für Versicherte und oder Pflegebedürftige mit einem erheblichen allgemeinen Betreuungsbedarf gibt es seit 2002 zusätzliche Betreuungsleistungen. Voraussetzung ist eine Feststellung eines entsprechenden Bedarfs, die in der Regel im Rahmen der Begutachtung zur Pflegestufe erfolgt. Seit 1. Juli 2008 können die zusätzlichen Betreuungsleistungen auch unabhängig von einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Wenn bei einer Begutachtung durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) keine Pflegestufe zugesprochen wurde, besteht trotzdem, bei Vorliegen der Voraussetzungen, ein Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen. Welche Beträge seit 01. Juli 2008 monatlich für die zusätzlichen Betreuungsleistungen zur Verfügung stehen, können Sie unter Aktuelles lesen.

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  • Verhinderungspflege der Pflegeperson (§ 39 SGB XI)
    Die Verhinderungspflege sieht die zeitweilige Entlastung der Pflegeperson vor und kann in Anspruch genommen werden, wenn die Pflegeperson wegen Urlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert ist. Der Anspruch auf Verhinderungspflege besteht immer zusätzlich. Selbst wenn ambulante Sachleistungen des Pflegedienstes voll ausgeschöpft werden. Die Verhinderungspflege ersetzt die Pflegeperson. Daher sind die Leistungen, die der Pflegedienst oder andere im Rahmen der Verhinderungspflege erbringen, nicht begrenzt auf die Leistungen der Grundpflege und Hauswirtschaft. Der Pflegedienst ist nicht auf die vorgeschriebenen Leistungskomplexe der Pflegesachleistungen (s.o.) begrenzt, sondern kann ebenso Stundenleistungen, zum Beispiel Spaziergänge und Beaufsichtigung, anbieten. Angaben zur Höhe der Leistung finden Sie unter Aktuelles.

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  • Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen
    (§ 40 SGB XI)

    Neben der Krankenversicherung bietet auch die Pflegeversicherung Pflegehilfsmittel, technische Pflegehilfsmittel und Unterstützung bei der Wohnraumanpassung, um die Versorgungssituation zu verbessern. Es gibt drei verschiedene Gründe, Pflegehilfsmittel über die Pflegeversicherung zu beziehen. Die Pflegehilfsmittel sollen helfen:
    • die Pflege zu erleichtern.
      Der Einbau eines Wannenlifters beispielsweise sorgt dafür, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen überhaupt wieder baden kann.
    • Beschwerden des Pflegebedürftigen zu lindern.
      Eine Lagerungshilfe ermöglicht das schmerzfreie, oder das Liegen mit weniger Schmerzen.
    • dem Pflegebedürftigen eine selbständigere Lebensführung zu ermöglichen.
      Mit einem Rollator zum Beispiel kann sich der Pflegebedürftige wieder eigenständig bewegen.
    Es gibt drei verschiedene Kategorien von Pflegehilfsmitteln:
    • Pflegeverbrauchsmittel wie Einmalhandschuhe, Einmalunterlagen, Desinfektionsmittel. Diese werden nach Aufwand (über Quittungen nachzuweisen) bis zur Höhe von maximal 31,00 Euro übernommen. Zu den Pflegeverbrauchsmitteln gehören nicht automatisch die Inkontinenzhilfen.
    • Technische Pflegehilfsmittel, hier sind langlebige Hilfsmittel wie Rollatoren, Pflegebetten, Hausnotrufgeräte etc. gemeint. Diese werden in der Regel leihweise zur Verfügung gestellt. Da sie im Eigentum des Verleihers bleiben sind sie zuzahlungsfrei.
    • Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes wie Umbau eines Bades, Einbau eines Treppenliftes etc. Die Maßnahmen werden je nach Umfang und Aufwand bis zu einer Höhe von 2.557,00 Euro bezuschusst.

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  • Beratungsbesuche (i. S. d. § 37 Abs. 3 SGB XI)
    Die halbjährlich (Pflegestufe 1 und 2) bzw. vierteljährlich (Pflegestufe 3 und Härtefall) stattfindenden Beratungsbesuche dienen der Feststellung der Pflegesituation, sofern Angehörige oder andere nicht ausgebildete Kräfte pflegen. Desweiteren dienen diese Pflegeeinsätze der Beratung, Unterstützung und Anleitung des Pflegebedürftigen bzw. der Angehörigen / Pflegenden, so dass weiterhin eine gute Versorgung gewährleistet ist. Die Beratungsbesuche sind für Pflegebedürftige mit einer Pflegestufe obligatorisch; aber kostenfrei. Welcher Pflegedienst den Beratungsbesuch durchführen soll, kann der Pflegebedürftige selber entscheiden.

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